Der globale, solare UV-Index (UVI) gibt die Stärke der UV-Strahlung auf der Erde wieder. Er wurde entwickelt, um die Menschen vor übermäßiger UV-Belastung zu warnen. Der UVI ist international einheitlich und anhängig von der geografischen Lage, der Tages- und Jahreszeit und der Dicke der Ozonschicht. Der UV-Index beginnt bei 1 und erhöht sich mit der Strahlung. Je höher der UV-Index, desto größer die Gefahr für Haut und Augen. Angegeben wird immer der Maximalwert, der mittags erreicht wird. Anhand dieses UV-Indexes (und unter Berücksichtigung des individuellen Hauttyps), kann jeder seine maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne ablesen und für einen entsprechenden UV-Schutz sorgen.
Bei einem UV-Index von 0 bis 2 ist die Belastung niedrig und es sind keine Schutzmaßnahmen nötig. Bei einem UVI zwischen 3 (mittlere Belastung) und 7 (hohe Belastung) sollte während der Mittagszeit Schatten aufgesucht, entsprechende Kleidung getragen und die unbedeckte Haut mit Sonnencreme geschützt werden. Ab einem UVI von 8 (sehr hohe Belastung) sind weiterreichende Schutzmaßnahmen nötig, um seine Haut vor einem Sonnenbrand zu schützen: In den Mittagsstunden möglichst im Haus bleiben, auf jeden Fall Schatten aufsuchen und unbedingt entsprechende Kleidung, Hut und Sonnenbrille tragen und die unbedeckte Haut mit Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfakor eincremen.
Achten Sie vor allem bei Aktivitäten im Freien auf diesen Wert und schützen Sie auch Ihre Kinder dementsrechend. Den UVI erfahren Sie in vielen Wetterberichten oder im Internet, beispielsweise beim Deutschen Wetterdienst oder - in den Sommermonaten - auf den Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz. Allgemeine Schutzempfehlungen beziehen sich immer auf einen allgemeinen Hauttyp 2, der nicht vorgebräunt ist.